Dieters Fotoblog

Alles rund um das Thema Fotografie

So könnte ein Portrait aussehen, das mit einem Gobo beleuchtet wurde.

Sparvorschlag zum Zweiten oder: soll ich lieber meinen Kopf oder doch eher mein Konto belasten?

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Nachdem ich in meinem Artikel vom 25.12.2016 meiner Verwunderung darüber freien Lauf gelassen habe, wieviel Geld manche Unternehmen für teilweise simple Sachen haben wollen, kommt hier die nächste Episode, und zwar von keinem geringeren als von Scott Kelby.

Scott Kelby dürfte so ziemlich jedem interessierten Fotografen ein Begriff sein (sollte er zumindest). Sein Wissen über Photoshop tendiert gegen unendlich und die Anzahl an Büchern, die er zum Thema Fotografie geschrieben hat, füllt so einige Meter im Regal. Dazu betreibt neben seinem Blog unter anderem die regelmäßige Sendung The Grid und einiges mehr. Kurz: Dieser Photoshop-Guru teilt nicht nur gerne sein Wissen, ist er auch noch sehr sympathisch dazu.

Und, so kennt man ihn auch aus seinen Büchern, trotz seines Erfolges hat er immer noch eine Menge Verständnis dafür, dass nicht jeder Fotograf, sei es Profi oder Amateur, sofort tausende von Euro oder Dollar für seine Ausrüstung ausgeben kann oder will. Sehr oft findet man bei ihm Ratschläge à la „how to get the best bang for your buck“. Und genau darum geht es auch in seinem aktuellen video auf seiner Facebook-Seite. In diesem Photoshop Tutorial stellt er uns eine Möglichkeit vor, wie wir mal eben $1002.- sparen können (über die zusätzlichen $2.- zu den anderen $1000.- scheint Scott sich ebenfalls köstlich zu amüsieren) :D

Genau gesagt, geht es um einen Lichtformer von Profoto, der aber augenscheinlich auch an andere Studioblitze zu adaptieren geht. Scott bezieht sich dabei auf einen Artikel im Resource Magazine, in dem ein anderer Fotograf seine Erfahrung und Ergebnisse mit diesem Gerät vorstellt.

Wer sich schon einmal für die Blitzgeräte der Firma Profoto interessiert hat, wird wissen dass man sich hier technisch im High-End-bereich bewegt. Entsprechend ist die Gestaltung der Preise, so auch bei diesem Snoot, um den es hier geht.

Anders als in meinem ersten Artikel zum Thema überteuertes Zubehör bekommt man hier immerhin etwas mehr für sein Geld: in einem stabilen Metallgehäuse befindet sich eine Milchglasscheibe gefolgt von einem Gobo-System (mit austauschbaren Masken), dahinter eine verschiebbar angeordnete konvexe Projektionslinse. Verschiebbar wegen der Schärfeeinstellung und der Möglichkeit zum Zoomen. In dem angesprochenen Artikel wird das Gerät bzw. die Arbeitsweise damit anschaulich beschrieben und die Ergebnisse gezeigt.

Der Autor ist in seinem Artikel voll des Lobes, aber, und darauf weist Scott lachend hin, er gibt auch unumwunden zu, dass das Gerät zu teuer ist (ich hab‘ was verstanden von : „way overpriced“, Scott scheint seinen Spaß daran zu haben …)

Aber Scott wäre nicht Scott, wenn er nicht einen einfachen Weg kennen würde, zumindest die einfacheren Effekte in Photoshop nachzubilden.

Interessant, lehrreich und unterhaltsam!

Und ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht sofort hätte ausprobieren müssen ;)

wie immer: drauf klicken macht größer

So könnte ein Portrait aussehen, das mit einem Gobo beleuchtet wurde.

So könnte ein Portrait aussehen, das mit einem Gobo beleuchtet wurde. Oder war hier etwa Photoshop im Spiel?

https://www.facebook.com/SKelby/videos/1406210982736606/


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