Dieters Fotoblog

Alles rund um das Thema Fotografie

Portrait einer jungen Frau.

Problemlösung, neue Kamera und die IG Fotografie Lippe

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Die Aufregung um die DS-GVO hat sich gelegt, da sich alles als nur halb so schlimm herausgestellt hat. Somit habe auch ich wieder mehr Zeit und Lust, mich um das zu kümmern, was mich eigentlich interessiert: Fotos machen und Neues rund um mein Hobby anzugehen. So langsam kommt wieder Schwung in die Sache.

Hallo zusammen, es freut mich Euch hier wieder zu treffen!

Erinnert Ihr Euch noch worum es zuletzt in diesem Blog ging, bevor die DS-GVO Thema wurde? Richtig, da hatte ich meinem Unmut darüber Luft gemacht, dass meine Kauf-Version von Lightroom keine neueren Kameramodelle mehr unterstützt. In der Folge hatte ich mich nach alternativen Softwarelösungen umgeschaut und über einige berichtet.

Was mir aber trotz meiner Recherchen im Netz lange Zeit irgendwie verborgen geblieben war ist die Tatsache, dass Adobe höchst selbst mit dem Adobe DNG-Converter eine Lösung für dieses Problem anbietet.  Da denkste Du kennst Dich aus, und dann sowas. Tja, im Leben lernt man eben niemals aus 🙂

Das bringt gleich noch einen Vorteil mit, denn anders als befürchtet muss ich meinen Workflow nur leicht umstellen: die Bilder werden von der Speicherkarte auf die Festplatte in ein Verzeichnis außerhalb des Lightroom-Verzeichnisbaumes kopiert. Dort habe ich dann die RW2 und jpg-Dateien. Bei einer ersten Sichtung mit Irfan-View  werden all die Dateien gelöscht, die ich für unbrauchbar halte, und zwar jpg und RW2. Danach rufe ich den Adobe DNG-Converter auf und lasse alle RW2-Dateien ins DNG-Format umwandeln. Das funktioniert sehr zuverlässig und fix, so dass ich anschließend wie gewohnt meine normalen Arbeiten in Lightroom erledigen kann:  Import mit vorausgewähltem Preset in einen Ordner der Lightroom-Struktur, anschließende Verschlagwortung, Auswahl und markieren der Bilder für die weitere Bearbeitung sowie Erstellen einer Sammlung.

So weit, so gut. Einzig die Frage, was ich mit meinen RW2-Dateien mache, bleibt ungeklärt. Eigentlich bräuchte ich sie ja nicht mehr, da DNG ja auch ein Rohdatenformat ist – aber “uneigentlich”? Ich traue mich einfach nicht, die zu löschen, schließlich habe ich ja noch DxO, man weiß ja nie. Vielleicht kann mir jemand von Euch einen Tipp geben, wie man das am besten regelt?

Neues Werkzeug

Den Stammlesern unter Euch wird jetzt sicherlich dämmern, dass es Zuwachs in der Kameratasche gegeben hat – die RW2-Dateien der Lumix GF6 konnte ich ja ohne Umwege importieren. Richtig geraten: nach reiflicher Überlegung habe ich mich doch für die Anschaffung einer Panasonic Lumix GX80 entschieden, und das noch, bevor ich Kenntnis von Adobes DNG-Converter hatte.  In meinen Augen spricht einfach zu vieles für die kleine Kamera (und das micro four thirds System), als dass ich sie links hätte liegen lassen können.

So richtig neu war das System ja nicht für mich, trotzdem gab es eine Menge zu entdecken und auch zu lernen. Aber wir beide harmonieren immer besser miteinander, und in absehbarer Zeit werde ich in einem Artikel über meine Erfahrungen mit der „Kleinen“ berichten. So viel schon mal vorab: Die gebe ich so schnell nicht wieder her 😉

Junge Frau lachend im Gespräch, im Vordergrund ein unschard abgebildetes Glas

Julia.
Die Aufnahme entstand während einer privaten Feier mit der GX80.
Dieses Mal ohne Blitz, dafür mit ISO 3200 und normaler Raumbeleuchtung.

 

Was ist sonst noch passiert?

Bei einigen der Fotografen und Models, die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe, hat sich herausgestellt, dass wir „ganz gut miteinander können“ und so kam es zu regelmäßigen Treffen. Wir schnacken viel, tauschen Erfahrungen aus und machen niemals  Blödsinn. Ganz bestimmt nicht, würde uns nie in den Sinn kommen, sowas.

Einen Verein wollten wir nicht sofort gründen, also haben wir uns erst einmal zu einer Interessengemeinschaft erklärt und, um besser miteinander in Kontakt bleiben zu können, bei Facebook in der IG Fotografie Lippe zusammengeschlossen. Momentan scheint sich unser Zentrum um Lemgo – Detmold – Bad Salzuflen herum zu entwickeln, einige kommen aber auch aus dem Raum Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld.

Die Idee hinter der IG Fotografie Lippe

Außer über fachliches schnacken wollen wir auch fotografieren. Dabei soll das von- und miteinander lernen nicht zu kurz kommen. “Community over competition” habe ich mal bei einem Amerikaner gelesen und der Gedanke gefällt mir.

Neue Mitglieder, egal ob langjährige Routiniers oder Neueinsteiger,  werden in der IG Fotografie Lippe gerne gesehen und sind herzlich willkommen. Falls Ihr also nicht zu weit von uns entfernt zu Hause seid und nach Gleichgesinnten sucht, dann meldet Euch einfach. Weitere gemeinsame Aktionen sind geplant und wer weiß, vielleicht seid Ihr bei der nächsten schon dabei 😉

Da bei diversen Treffen einige Mitglieder der Gruppe erwähnten, dass sie noch keine oder wenig Erfahrung  mit Blitzen haben, wurde kurzerhand ein kleiner Blitzworkshop organisiert bei dem es um das Portraitieren mit Aufsteckblitzen ging. Auch wenn nicht alles perfekt  organisiert und vorbereitet war, es sind doch wirklich schöne Bilder dabei herausgekommen. Einige von meinen Ergebnissen könnt Ihr unter dem Artikel sehen.
Danke für die Einwilligung zur Veröffentlichung an meinen Fotografen-Kollegen Jürgen und an mein Modell Dat Lenchen, hier geht’s zu ihrer Facebook-Seite.

 

Bei Interese findet Ihr uns unter diesem Link auf Facebook  oder indem Ihr in der Suchleiste bei Facebook IG Fotografie Lippe eintragt.

Für heute soll es das gewesen sein – jetzt seid Ihr an der Reihe.

Damit tschüß und bis bald! 😉

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Portrait einer jungen Frau.

Modell: Dat Lenchen
Foto entstanden auf dem Mini-Workshop der IG Fotografie Lippe

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Jürgen, ein Fotografenkollege.
Das Bild entstand ebenfalls auf dem Workshop der IG Fotografie Lippe. Bei solch interesanten Gesichtern muss ich einfach ein Foto machen.

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Autor: admin

Gelernter Werkzeugmacher, Hubschraubermechaniker und Diplom-Ingenieur, also Technik-Freak. Erster eigener Fotoapparat mit 17 Jahren, zwei Jahre später die erste Spiegelreflexkamera und einige Wechselobjektive. Durch die Mitarbeit in einer Foto-AG Ende der Siebziger Jahre durch die dortigen Kontakte die Möglichkeit zur journalistischen Tätigkeit mit Veröffentlichungen in Modellbau- und Computerzeitschriften. Obwohl nie hauptberuflich als Fotograf oder Journalist tätig, sind das Schreiben und die Fotografie bis heute geblieben, letzteres seit 2004 ausschließlich und irreversibel digital.

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