Dieters Fotoblog

Alles rund um das Thema Fotografie

Lieber den Aussagen von Tests in Fachzeitschriften folgen oder doch eher mal die Praxis befragen?

Die meisten von uns werden beim hantieren mit ihrer Kamera vermutlich eher vorsichtig damit umgehen, schließlich hat das gute Stück eine ordentliche Stange Geld gekostet und soll entweder lange halten oder, im Falle einer Neuanschaffung, einen entsprechenden Wiederverkaufswert repräsentieren. Aber wie empfindlich sind Kameras eigentlich?

Zugegeben, auch ich gehöre zu der eher vorsichtigen Fraktion, die ihrer Kamera (sowie der restlichen Ausrüstung) nach Möglichkeit keine unnötigen Strapazen zumuten wollen. Dabei war ich nicht immer so besorgt, in jungen Jahren war eher das Gegenteil der Fall. Meine Kameras habe ich als Werkzeug angesehen und den Dingern hin- und wieder auch mal eine durchaus robustere Aktion zugemutet.

Verändert hat sich meine Einstellung mit der Einführung von Kunststoff im Gehäusebau sowie bei den Objektiven. Wer jemals eine Pentax K1000 oder eine Nikon FM in der Hand hatte, dem musste einfach klar sein, dass dieses Plastik-Krams kann gar nicht so viel aushalten kann?!

Irgendwann 2003 bekam dann auch ich meine erste Digitalkamera, und meine Vorsicht wuchs proportional mit der Anzahl der gelesenen Fachzeitschriften. Die Kamera, der Autofokus und – Du liebe Güte- der Sensor. Vor allem der Sensor: bloß nicht selber reinigen, auch wenn schon damals allerhand DIY-Tipps im Netz kursierten, der kann ja sooo leicht beschädigt werden und kaputt gehen …

Kommt Euch das irgendwie bekannt vor? Dann schaut Euch mal das Video dieses jungen Mannes an, der mit einer gehörigen Portion Respektlosigkeit (sehr sympathisch!), gepaart mit ebenso großem Selbstvertrauen seine Meinung zu gewissen Dingen praktisch untermauert.

Informativ und unterhaltsam (auch wenn ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen 😉 ).


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Autor: admin

Technik-Freak. Erster eigener Fotoapparat mit 17, zwei Jahre später die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven. Mehrere Systemwechsel zum vermeintlich besseren Hersteller. Durch die Mitarbeit in einer Foto-AG Ende der Siebziger Jahre durch die dortigen Kontakte zu einem Journalisten die Möglichkeit zu Veröffentlichungen in Hobby- und Computerzeitschriften. Obwohl nie hauptberuflich als Fotograf oder Journalist tätig, sind die Begeisterung für das Schreiben und die Fotografie bis heute geblieben. Letzteres passiert seit 2004 ausschließlich und irreversibel digital.

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