Dieters Fotoblog

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Apple Roses – Essen für die Seele

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Apple Roses, oder auch Apfelrosen, also Apfelscheiben im Blätterteig –  das scheint im Moment (zumindest in meinen Dunstkreis) der Hype zu sein. Da ist es doch irgendwie klar,  dass ich mich an so einem Stück Naschwerk dringend selbst betätigen musste, zum Einen wegen des attraktiven Erscheinungsbildes, zum Anderen wegen des zu erwartenden Genusses nach der Arbeit beim Aufessen.
Zudem verspricht das Rezept eine schnelle und einfache Zubereitung. Genau das richtige für mich!

Die AppleRoses in den Startlöchern. Jetzt geht es in den Ofen.

Die AppleRoses in den Startlöchern. Jetzt geht es in den Ofen.

 

Also, was braucht man?

Zutaten für 6 Rosen:

(die Menge ergibt sich aus dem Päckchen Blätterteig, das mein Lebensmittel liebender Kaufmann mir in die Hand gedrückt hat)

  • 1 Packung tiefgefrorener Blätterteig, aufgetaut mit 6 Blatt Inhalt

  • 2 rote Äpfel (je roter desto besser)

  • Saft einer halben Zitrone

  • 1 Esslöffel Mehl, um die Arbeitsfläche zu bestreuen

  • 3 Esslöffel Aprikosenmarmelade

  • 2 EL Wasser zum verdünnen der Marmelade

  • 3EL Zucker

  • 1TL Zimt (Apfel und Zimt passen sehr gut zueinander)

  • etwas Puderzucker zum Dekorieren

  • 1 Schale Wasser zur Vorbereitung der Äpfel

Backzeit: Bei 180°C Umluft für 35 – 40  Minuten

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Apfelscheiben, Aprikosenmarmelade, etwas Zucker und Zimt werden im Blätterteig zu einer Rose aufgerollt.

Zubereitung:

die beiden Äpfel waschen, halbieren, Stiel, Blüte und Kerngehäuse entfernen. Dann in dünne Scheiben schneiden (evtl. mit einem Hobel).

Eine zur Hälfte mit Wasser gefüllte Schale bereit stellen, da hinein den Saft einer halben Zitrone geben (wenn Kerne reinfallen diese dann wieder herausfischen).

Die Apfelscheiben in das Wasser geben und in der Mikrowelle 3-5 Minuten (je nach Wassermenge) bei voller Leistung erwärmen. Dadurch werden die Apfelscheiben weich und lassen sich nachher besser rollen.

Anschließend die Apfelscheiben in ein Sieb geben und das Wasser abtropfen lassen.

In eine kleinen Schale 3 EL Aprikosenmarmelade und 1-2 EL Wasser geben und diese für 1 Minute in der Mikrowelle erhitzen. Anschließend gut verrühren.

Den Blätterteig auf einer gemehlten Arbeitsfläche auslegen und ausrollen. Wenn es sich bei dem Blätterteig um eine Große Platte handelt, diese dann mit einem scharfen Messer zerteilen. Wir brauchen 6 Streifen zu je etwa 5-6 cm Breite und 30-36 cm Länge.

Die Blätterteigstreifen jetzt mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Nicht zu dick, damit nicht alles wieder herausquillt.

Anschließend die obere Hälfte der Streifen mit den Apfelscheiben so belegen, dass die Schale leicht über den Rand steht und mit etwas Zucker bestreuen. Wer mag, kann noch Zimt dazu geben (Zimt passt sehr gut zu Apfel und es schmeckt dann weihnachtlicher 😉 )

Anschließend den unteren Rand vorsichtig auf die Apfelscheiben klappen und diese etwa 2/3 damit zudecken.

Dann den Teig mit den Äpfeln darin vorsichtig der Länge nach aufrollen. Fertig ist die Rose.

In eine Muffin-Form setzten und bei 190°C etwa 40-45 Minuten backen, ich habe ein Muffin-Blech und deshalb noch diese kleinen Papierchen verwendet, ansonsten das Blech fetten.

Wenn nach 30 Minuten die Äpfel vollständig gebacken aussehen (vorsicht: die Schale wird schnell schwarz), dann UNBEDINGT darauf achten, dass der Blätterteig in der Mitte und am Boden der Rose durchgebacken ist (Stichprobe mit einem Zahnstocher). Eventuell mit verminderter Hitze noch weitere 10-15 Minuten backen.

Nach dem backen aus dem Ofen nehmen und mit etwas Puderzucker bestreut servieren. Meine Tochter meint, dass Vanillesauce gut dazu passen würde. Zum ausprobieren kam der Vorschlag allerdings zu spät. 😉 Vielleicht probiert ja jemand von Euch das aus und teilt hier im Blog seinen Eindruck mit!

 

Duften herrlich- die frisch aus dem Ofen "geschlüpften" Leckerlis

Duften herrlich- die frisch aus dem Ofen “geschlüpften” Leckerlis

Ein vorher-nachher Bild vom Apfel :)

Ein vorher-nachher Bild vom Apfel 🙂

Fotografisches:

Hier ist nichts besonderes zu berichten. Aus Gründen der Faulheit und weil es schnell gehen sollte habe ich zur Kamera mit aufgestecktem TTL-Blitz gegriffen.

Die ersten Bilder habe ich mit Blendenpriorität gemacht, bin dann aber auf Grund der laaaangen Belichtungszeit (meiner dunklen Küche mit Nordfenster und einer über zwei-einhalb Meter hohen Hecke gegenüber geschuldet) auf manuelle Belichtung und 1/125 Sekunde gewechselt. Die Blende habe ich zwischen f/5,6 und f/22 variiert.

Allerdings habe ich den Blitz nicht direkt auf die AppleRoses leuchten lassen, sondern schräg gegenüber bzw. rechts des Motivs ein weißes Foamboard plaziert um über diese Relektionsfäche zu bouncen. Wenn Ihr Foamboard nicht kennt: das ist nichts anderes als eine von beiden Seiten mit weißer Pappe beschichtete Schaumstoffplatte. Die gibt’s in verschiedenen Dicken, meine sind 3mm und 5 mm, ungefähr 60cm x 80 cm. Diese Platten sind sehr leicht und somit gut zu handhaben und lassen sich bei Bedarf mit einen scharfen Cuttermesser auf jede beliebige Grösse zurechtschneiden.

 

Bildbearbeitung

Bis auf die Montage wurde die Nachbearbeitung ausschließlich in Lightroom erledigt. Und da ich die meisten Bilder mit der gleichen Einstllung fotografiert habe waren die einmal gefundenen Parameter bei der Nachbearbeitung problemlos auf die anderen Bilder zu übertragen. Ihr seht, das war also wirklich eine schnelle Angelegenheit.

 

Viel Spaß beim “nachbauen” 🙂

Einfach nur lecker!

Einfach nur lecker!

 

Autor: Rt

Dieter Roth begann seinen Einstieg in die Welt der Fotografie mit 17 Jahren. Zwei Jahre später erwarb er seine erste Spiegelreflexkamera und einige Wechselobjektive. Durch die Mitarbeit in einer Foto-AG Ende der Siebziger Jahre ergab sich durch die dortigen Kontakte die Möglichkeit zur journalistischen Tätigkeit. Obwohl er nie hauptberuflich als Fotograf oder Journalist gearbeitet hat ist er der Fotografie bis heute treu geblieben, seit 2004 arbeitet er ausschließlich digital. Neben diesem Blog betreibt er auch die Website dekamired-10.de, mit der er Einsteiger in die Welt der Digitalfotografie mit Rat zur Seite stehen will.

2 Kommentare

  1. wow das sieht sehr lecker aus! 🙂
    Ich glaube die Nadine möchte das so schnell wie möglich nachbacken 🙂

    • Hallo Sönke, in diesem Fall wünsche ich Gutes Gelingen und guten Appetit! Ich meine, sie sollten am besten noch warm gegessen werden. 🙂

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